Aktuell auf Platz 1 der Sachbuch-Bestenliste der Zeit. ?Dieselbe Mühelosigkeit, mit der Shakespeare sich also stets in andere hineinversetzt, legt auch Greenblatt an den Tag, wenn er virtuos auf der Klaviatur herkömmlicher Hagiographen spielt. ... Die Pointe von 'Will in der Welt' liegt darin, daß dieser Lebensbericht solche Deutungsmuster zwar nahelegen und ihnen doch nicht gänzlich trauen will. Greenblatt ist ein glänzender Erzähler, und seine Gabe ist es eben, aus lauter missing links eine folgerichtige Geschichte zu konstruieren.? FAZ ?Eine geniale Biografie ... Greenblatt wirft sich in die Rolle des Zauberkünstlers, der aus einem Nebel von Vermutungen endlich Lebenssattes hervorzieht. Mit Hilfe eines Spiegeltricks: Greenblatt stellt dem ästhetischen Kosmos kunstvoller Liebesschwüre, dramaturgisch konzipierter Ränkespiele, großer Gesten der Anmaßung von Macht, der Gier nach Reichtum, der Welt aus Versen, in denen Sehnsucht, Verzückung oder Erkenntnis intimer zu uns spricht, als wir es selbst je erfahren haben, dem allen setzt Greenblatt einen zweiten Kosmos gegenüber: die Realität ... Das Buch ist eine Meisterwerk der Spekulation ... Und es führt überzeugend zur Undurchsichtigkeit der Charaktere und der Auflösung aller Genres als dem Geheimnis im Herzen des Werkes, das über alle Generationen und Kulturen die Menschen fasziniert.? Die Zeit ?Fesselnde Spurensicherung, spannende Werkschau und erhellendes Historiengemälde in einem Buch ...? Bayrischer Rundfunk ?Greenblatt zeigt, was Shakespeare alles kannte, welche Eindrücke auf ihn wirkten, wie er zu dem Stoff seiner Stücke kam und für welches Publikum er schrieb. Nach vielen Spekulationen ist dieses Buch die derzeit beste, weil faktenreichste Biografie über William Shakespeare.? Werner Fuld, Focus ?In Greenblatts Shakespeare-Biografie kommen alle Stärken des 'new historicism' zum Vorschein ... Dieses Buch ist eine Fundgrube der Belehrung, und Greenblatts Interpretationen der großen Tragödien, die sozusagen nebenher verabreicht werden, sind sehr scharfsinnig.? Die Welt ?Stephen Greenblatt ... entwirft in seinem Shakespeare-Buch Will in der Welt ein äußerst lebendiges, plastisches Bild jenes berühmtesten Dramatikers aller Zeiten.? ?Kultur aktuell?, Deutschlandradio ?Eine Fundgrube der Belehrung ... Greenblatts elegant rollende Satzperioden machen die Lektüre zu einem reinen Vergnügen.? DIE WELT ?Greenblatt setzt seine Phantasie ein, und er animiert die seiner Leser; dadurch gelingt ihm oft, das besondere Shakespeare-Feeling, ein 'Vergnügen, das ganz ihm eigen war' herauszukitzeln ... Haben die Philologen nachgewiesen, wie Shakespeare mit seinen literarischen Quellen umgegangen ist, erfahren wir bei Greenblatt mehr über die Quellen seines Lebens, aufgehoben im Werk.? Literatur Rundschau ?Greenblatt hat ein gutes Buch geschrieben, es liest sich spannend, führt uns auf die Höhe des Forschungsstandes und breitet sein Material elegant und doch behutsam aus.? Berliner Zeitung ?Dieses fesselnde und fantasievolle Buch stellt die bislang sympathischste Untersuchung dessen dar, wie Shakespeares Lebenserfahrungen in sein Werk eingegangen sind.? Stanley Wells, Herausgeber der Oxford-Ausgabe der Werke Shakespeares
?Dies ist, endlich, das Buch, das Shakespeare verdient hat: ein brillantes Buch, geschrieben von einem virtuellen Augenzeugen, der versteht, wie ein Dramatiker den Stoff seines Lebens in Theater verwandelt.? Charles Mee, Dramatiker
Er war der wohl größte Dichter unserer abendländischen Kultur, aber über ihn ist weit weniger bekannt als über viele seiner Zeitgenossen. Kein Brief überlebte ihn, und als er starb, reagierten die Intellektuellen seiner Zeit kaum. Was wir von ihm haben, ist ein unsterbliches Werk, ein paar Schriftsätze aus Prozessen, die er betrieb, und ein überaus nüchternes Testament, in dem er seiner Frau sein zweitbestes Bett vermachte. Es gibt ein oder zwei Abbilder von ihm, aber mit Sicherheit kann niemand sagen, ob das sensible, intelligente Gesicht auf ihnen wirklich Shakespeare wiedergibt. In seiner großen Biografie unternimmt es Stephen Greenblatt mit enormer Kenntnis und detektivischem Scharfsinn, die Lücken dieser von Rätseln umstellten Lebensgeschichte zu füllen, ihre seltsamen Ungewissheiten und Leerstellen zu erklären und Shakespeare zu einer historisch fassbaren Gestalt zu machen. Dieses Werk ist von der Fachwelt lange erwartet worden, und es wird zweifellos als die Shakespeare-Biografie unserer Zeit in die Literaturgeschichte eingehen.
Eine Lebensbeschreibung des berühmtesten Dichters der abendländischen Literatur aus der Feder eines der besten Shakespeare-Kenner der Gegenwart. Mit enormer Geschichtskenntnis und großem Scharfsinn entwirft Stephen Greenblatt ein überzeugendes Bild des großen Shakespeare in seiner Zeit. |